Vorgeschichte - Die Nachkriegsjahre

Der zweite Weltkrieg ging am 8. Mai 1945 zu Ende. Allerorten bemühte man sich die Spuren des verheerenden Geschehens zu beseitigen. Für die Turner gab es zunächst keinen offiziellen Neuanfang Die Besatzungsmächte erließen ein Turnverbot und achteten streng darauf, dass es nicht unterlaufen wurde.

,,Turnen" war verpönt

In unserer Heimat wurde mit allen Mitteln, angefangen von der Besatzungsmacht über die herrschende Staatsgewalt bis zur lizenzierten Presse aller Schattierungen nach 1945 versucht, die Erinnerung an Jahn und sein Turnen innerhalb der Bevölkerung und besonders bei der heranwachsenden Jugend radikal auszulöschen. Ein damaliger Saarminister gab die Losung aus: ,,Auch das Wort TURNEN muss verschwinden". Vorher hatte man schon an Straßen und Plätzen das Wort ,,Jahn" entfernt", Turnhallen hießen nun Gymnastik- oder Sporthallen. Die Bezeichnung ,,Turnen" war in Vereinsnamen verboten.

Die frz. Besatzung ist gegenüber den Turnvereinen deshalb so misstrauisch, weil sie sich an deren Rolle in der Zeit von 1919 bis zur Rückkehr des Saargebietes zum Deutschen Reich im Jahr 1935 erinnert.

Erwin WEBER sucht Kontakt zu ehemaligen Turnern und nimmt mit diesen das Turnen wieder auf. Geturnt wird auf einer Terrasse an Barren, Pferd, Reck und Ringen, die aus dem früheren Turnlokal BALDES beschafft worden waren.

17.12. Direktive Nr. 23 des Alliierten Kontrollrates (Wortlaut in: Amtsblatt des Alliierten Kontrollrates Nr. 3/49. Die Direktive untersagt allen vor der Kapitulation bestehenden sportlichen, militärischen und paramilitärischen Organisationen jegliche Betätigung und verfügt deren Auflösung zum 1.1.1946. Verboten werden Flugübungen, Segelfliegen, Fallschirmspringen, Fechten, Schießübungen sowie militärische Vorführung und Ausbildung. Sie erlaubt jedoch die Bildung nichtmilitärischer Sportorganisationen örtlichen Charakters, die das Niveau eines Kreises nicht übersteigen sollten, außer mit Zustimmung des Zonenbefehlshabers. das Schwergewicht sollte bei der Jugendarbeit auf Gesundheit, Hygiene und Erholung liegen.

29.12. Verfügung über die "Umbildung der Sportvereine im Saargebiet"
(Amtsblatt Nr. 6 v. 13.02.1946): "Die Vereinigungen müssen pflichtgemäß auf Grund des Formulars "Omnisport" gebildet werden. Es sind und bleiben untersagt: u.a. Geräteturnen  ("Gymnastique aux agrès“) 
Anmerkung Harres: ...damit sind keineswegs die Leibesübungen am Reck, am Barren oder den Ringen gemeint, sondern verboten ist die Turnbewegung mit ihrem deutsch-nationalen Gemeinschaftsbewußtsein und ihrer zwischen 1919 und 1935 das kollektive Bewusstsein prägende Volkstumsarbeit“

Die Turner konnten sich in den damaligen Omnisportvereinen betätigen, in denen alle genehmigten Sportarten betrieben wurden. Doch wachten auch dort vielfach Funktionäre darüber, ,,dass Turnergeist und turnerisches Leben ... nicht allzu stark wurden."

Die Turner sind gegen das Omni-Sport-Prinzip.

1946-1947

1946

28. Juni   
Bekanntmachung über die erlaubten und die verbotenen Sportarten (in Amtsblatt Nr. 24 v. 4. Juli 1946): Für die Turner überraschend ist  Geräteturnen im Freien wieder erlaubt. Verboten bleibt  weiterhin „Geräteturnen im Saal“. (Anmerkung: Die Besatzungsbehörde wollte die Turner "unter Kontrolle halten", damit sie nicht "im Verborgenen" ihre Volkstumsarbeit wieder aufnehmen konnte.)

In Sulzbachtal gründet sich ein Arbeitskreis mit Mitgliedern aus dem ganzen Land (u.a. Binkle, Stuppi, Broschard, Erwin Weber) mit dem Ziel, eine Sparte Turnen im Landessportausschuss Saar (LSAS)zu gründen.

6.12.
Der Landesausschuss Saar (LSAS) wird gegründet.

Ende 1946 erklärt sich auf Vorschlag von Sportreferent Ludwig GEIBIG Ludwig BINKLE (Neunkirchen) bereit, die Führung der Turner im Landessportausschuss Saar (LSAS) zu übernehmen und sich um die Aufhebung des Turnverbotes zu bemühen.

1947

20.04.
Erster Geräte-Wettkampf im Dudweiler Schwimmbad zwischen Dudweiler und Hüttigweiler, ohne dass die Militärregierung einschreitet. Es nehmen daran 42 Turner teil.

15. Juli In der Saarl. Sportzeitung SPORT-ECHO erscheint die "wichtige Mitteilung": "Die Militär-Regierung erinnert, wie schon wiederholt geschehen, erneut mit Nachdruck, dass das Geräteturnen im Saal durch die bestehenden Verordnungen streng verboten ist. Der bisherige Spartenleiter 'Geräteturnen im Freien', Herr Binkle, wird mit sofortiger Wirkung seines Amtes beim Landessportausschuss entbunden. Diejenigen Vereine, welche zurzeit noch die Bezeichnung TuS führen, werden aufgefordert, umgehend einen neuen Vereinsnamen, welcher der Genehmigung der zuständigen Behörden bedarf, in Vorschlag zu bringen."

Die Leitung der Abteilung "Geräteturnen im Freien" ("Gymnastique aux agrès au grand air") übernimmt kommissarisch in Personalunion Ludwig Geibig.

1948-1949

1948

19.03. Ludwig Binkle kann wieder an den Vorstandssitzungen des LSAS teilnehmen. Turner und Turnerinnen sollen“....mitarbeiten am Aufbau des saarländischen Sports“

,,Turnen" wieder ,,hoffähig"

4.09. Verordnung bzgl. Ausübung von Sport im Saarland (im Amtsblatt Nr. 66 v. 10.09.1948, Geräteturnen wird wieder erlaubt. Die Turner können wieder in Turnhallen - sie heißen nun Sporthallen - ihre „Gymnastik am Gerät“ betreiben.

Die Turner zögern nicht lange. Am 7. Oktober 1948 wird im Mitteilungsblatt des Landessportausschusses (LSAS) der Aufruf veröffentlicht, dass am 17. Oktober 1948 die Gründungsversammlung einer zukünftigen Gemeinschaftsvereinigung der bestehen Abteilungen "Turnen" in den Omnisportvereinen erfolgen solle.


17. Oktober 1948: Gründung der Sparte "Turnen" im Landessportverband Saar

Sonntagvormittags um 10 Uhr treffen sich im Lokal Hirsch, St. Arnual, 37 Vertreter aus 37 Omnisportvereinen des Saarlandes zur Gründung einer Sparte ,,Turnen" im Landessportausschuss Saar.

Die Vertreter der Regierung und des Landes¬sportausschusses stellen in ihren Referaten insbesondere die Brückenfunktion des Turnens zwischen Ost und West, als Grenzland besonders zwischen Frankreich und Deutschland heraus. Sie fordern zur Gründung einer besonderen Sparte ,,Turnen" im Landessportverband aut. Der Name SPARTE wird vom Landessportausschuss aufdiktiert, weil sich damals nur Gruppen (Sparten) im LSAS bilden dürfen.

Die Versammlung der Vereinsvertreter zieht aus dieser veränderten Situation die möglichen Konsequenzen. Sie gründen eine Sparte ,,Turnen" innerhalb des Landessportausschusses Saar.

In den Vorstand werden gewählt: 1. Vorsitzender Ludwig Binkle (Neunkirchen), 2. Vorsitzender Jakob Broschard (Bildstock), Schriftführer Josef Stuppi (Landsweiler)' Landesturnwart Bernhard Eckert (Hüttigweiler), Jugendwart Andreas Rehlinger (Saarbrücken), Kinderturnwart Erwin Weber (Dudweiler). Die Wahl einer Frauenturnwartin wird zunächst zurückgestellt.

Beschlossen wird die Bildung von drei Grup¬pen (später Gaue). Die Gruppenleiter werden Beisitzer im Vorstand.  Diese werden später, am 31.10.1948 in Neunkirchen für die Kreise Ottweiler und St. Wendel, am 9.01.1948 in Lautzkirchen für die Kreis Homburg und St. Ingbert, am 14.06.1948 in Saarbrücken für Saarbrücken Stadt und Land und am 21.06.1946 in Saarlouis für die Kreise Saarlouis und Merzig/Wadern gewählt.

Ein Kassenwart braucht nicht gewählt zu werden, weil die Sparte weder über Mittel noch Einkünfte verfügt.

1949

Frühjahr Berufung von Ludwig MINKE als Landesoberturnwart und Gretel WAGNER in den Vorstand der Sparte Turnen. Eine besondere aktive Rolle in den Anfangsjahren spielt Landesoberturnwart Ludwig Minke. Mit ihm kommt ein gewaltiger Auftrieb in das turnerische Leben an der Saar.

Es werden wieder Goetzwanderungen in allen Kreisgruppen  durchgeführt


19. Juni 1949: Gründung des Turnerbundes Saar

Am 19. Juni 1949 erhalten dann endlich die Turner an der Saar ihre organisatorische Eigenständigkeit. Bei einem außerordentlichen Turntag im Johannishof kann der ,,TURNERBUND SAAR" gegründet werden. 289 Abgeordnete aus 75 Vereinen vertreten rund       7 000 Turnerinnen und Turner.

Der 1. Landesvorstand setzt sich wie folgt zusammen:
1. Bundesvorsitzender: Ludwig Binkle (Neunkirchen)
2. Bundesvorsitzender: Karl Martin (Völklingen)
Schriftwart: Josef Stuppi (Landsweiler)
Kassenwart: Willi Schneider (Sulzbach)
Pressewart: Klaus Weiter (Mettlach), der wenig später mit
Jugendwart: Andreas Rehlinger (St. Johann) die Ämter tauschte
Männerturnwart: Hans Lüttiken (Saarbrücken)
Frauenturnwartin: Gretel Wagner (Völklingen)
Schülerwart: Erwin Weber (Dudweiler)
Beisitzer: Gruppenleiter Ludwig Jäcker, Heiligenwald (Ottweiler, St. Wendel)
Gruppenleiter Jakob Donauer, Erbach (Homburg, St. Ingbert)
Gruppenleiter E. Wagner, Völklingen (Saarbrücken Stadt und Land)
Gruppenleiter Heinrich Hans, Fraulautern (Saarlouis/Merzig-Wadern)

Die geplanten Kreis-Gruppen-Turnfest für das Jahr 1949
Für Ottweiler-St.Wendel in Ottweiler
Für St. Ingbert-Homburg in Lautzkirchen
Für Saarbrücken Stadt und Land in Fischbach
Für Saarlouis-Merzig/Wadern in Elm Wurden gutgeheißen. (Es waren praktisch die ersten "Gauturnfeste" nach dem Krieg).

Die weitere Entwicklung

Sie vollzieht sich zunächst unter der besonderen politischen Situation der politischen Eigenständigkeit des Saarlandes bei starker wirtschaftlicher Verflechtung mit Frankreich.

16.10. Erster Turntag des neugegründeten Turnerbundes Saar in der Jahnturnhalle Sulzbach unter Anwesenheit des Vorsitzenden des Deutschen Turner-Bundes, Dr. Kolbs.  - 289 Vertreter aus 75 Turnvereinen

Dr. Walter KOLB räumt durch seine Worte manches Vorurteil gegen das Turnen und manchen Stein auf unserem beschwerlichen Entwicklungsgang aus dem Wege. Er bewirkt, dass nun von Seiten der Turner und ihrem Anhang die große Auseinandersetzung über das Omnisportgesetz und die Rückgabe der Vermögen der früheren Turn- und Sportbewegung in ganz neue, das ganze sportliche Leben erfassende Bahnen gelenkt wird.
Seine Schlussworte: "Seit über 100 Jahren praktizieren wir Turner echte Freiheit und rechte Menschenwürde! Unser Wunsch ist, dass aus dem Turnen und seinen Turnern eine Armee des Friedens werde!"

Mutige Worte spricht auch der STB-Bundesvorsitzende Ludwig Binkle. Er sagt, dass die Turner von keiner "Hypothek" belastet seien und politische Fragebogen im fünften Nachkriegsjahr abzuschaffen seien. Abzuschaffen seien auch die Omnisportvereine, weil das bestehende Omnisportgesetz jeder Demokratie Hohn spreche! In den Turnvereinen sei es schon immer üblich gewesen, die Vielseitigkeit der Leibesübungen in verschiedenen Abteilungen zu pflegen. Das Omnisportgesetz müsse gelockert und die Gründung von Turnvereinen endlich genehmigt werden.

Ludwig BINKLE wird als Bundesvorsitzender bestätigt

Im November muss der ursprüngliche Name TURNERBUND SAAR (TS)" in ,,SAARLÄNDISCHER TURNERBUND (STB)" umgeändert werden, damit aus dem Namen schon die Eigenschaft als "saarländischer Bund" in einem eigenständigen SAARLAND klar ersichtlich wurde.

1950-1951

1950

25.03. März Länderkampf Saarland - Frankreich (351,9: 374,2) in Sulzbach „der erste offizielle Länderkampf des saarländischen Sports überhaupt“ wird in der Presse „...als bisher bedeutungsvollste sportliche Veranstaltung an der Saar“ hervorgehoben. (Anmerkung: Sportrechtlich ist dies noch kein "offizieller Länderkampf"; denn der STB ist noch kein Mitglied der Fédération Internationale de Gymnastik (FIG).

11.04.Nach Meinungsunterschieden in der STB-Führung tritt Ludwig BINKLE zurück. Karl MARTIN wird bis zum ordentlichen Turntag zum kommissarischen Vorsitzenden bestimmt.

Minister Erwin Müller wird Bundesvorsitzender

07. 05. Bundesturntag in Völklingen - 166 Delegierte aus 63 von 107 Turnvereinen anwesend - In einer Kampfabstimmung - 87:85 Stimmen - wird Minister Erwin MÜLLER (Saar 05 <st1:PersonName w:st="on">Saarbrücken</st1:PersonName>) gegen Carl Rupp, dem Vizepräsidenten des <st1:PersonName w:st="on">LSVS</st1:PersonName> für eine Amtszeit von drei Jahren zum Präsidenten des STB gewählt.

15.05.  Das Internationale Olympische Komitee nimmt auf seiner Sitzung in Kopenhagen das Olympische Komitee des Saarlandes als vollwertiges Mitglied auf unter dem Vorbehalt, dass seine Sportverbände den entsprechenden internationalen Organisationen beitreten. Mit diesem Beschluss des IOC können die Internationalen Fachverbände ihre Bedenken gegen die Aufnahme der saarländischen Fachverbände aufgeben.

1. 06 „TURNEN - Sport und Spiel an der Saar - Die erste Ausgabe der Saarländischen Turnzeitung erscheint.  - Sie versteht sich als Nachfolgerin der „Saar-Turnzeitung“, die 1935 ihr Erscheinen einstellte. -  Vorwort von Präsident Erwin MÜLLER - Bezugspreis pro Nummer 10,-- Frs. - - Aufruf zum 1. Jugendtreffen der Saarländischen Turnerjugend am 1./2. Juli 1950 in Mettlach - Aufruf zum 1. Altersturnen- und Wandertreffen am 9. Juli  1950 in Elversberg.  

13.07. „Änderung des Gesetzes zur Zulassung von Sportvereinen im Saarland vom 29.07.1948“ (Amtsblatt vom 21.09.1950)  Aufhebung des Omnisportprinzips -

Der Weg zur Wiedergründung eigener Turnvereine ist frei.

17. 07. Ein wichtiger Schritt zur internationalen Anerkennung des Saarländischen Turnerbundes erfolgt beim 29. Kongress des Internationalen Turnerbundes in Basel. Der Saarländische Turnerbund wird gegen die Stimmen der osteuropäischen Delegierten " à titre provisoire"  mit Japan als neues Mitglied aufgenommen.

26.08. Schauturnen der Deutschlandriege auf dem Kieselhumes Schauturnen der besten deutschen Kunstturner - Alfred Schwarzmann, Willi Stadel, Inno Stangel, Jakob Kiefer, Helmut Bantz, Adalbert Dickhut, Friedel Overwien, Sepp Renner und Heinz Schnepf - auf dem Kieselhumes. - 3 000 Zuschauer - Probleme mit dem Einreisevisum

1951

Die meisten Omnisportvereine lösen sich auf -  Wiedergründungsjahr der Turnvereine an der Saar

Ab 1951 können sich die Saarturner an DTB-Turnieren für die Turnspiele Faustball, Prellball, Volleyball, Korbball und Ringtennis beteiligen und dürfen ab 1952 sogar an Deutschen Meisterschaften teilnehmen .

BILD: Zweite Begegnung der saarländischen Kunstturnriege mit der Nationalmannschaft Frankreichs am 10. März 1951 in Thaon-les-Vosges bei Epinal HA 125

11.-13.08. Das Bundesturnfest, geplant in Püttlingen, wird wegen Kinderlähmung  abgesagt.

30. Kongress des Internationalen Turnerbundes in Florenz. Der Deutsche Turnerbund (DTB), wiedergegründet 1950, wird "à titre provisoire" (wie das Saarland und Japan) bis zur endgültigen Lösung seines politischen Status in den ITB aufgenommen. Das Saarland unterstützt die Wahl des DTB.

1952-1953

1952

1.04. Einrichtung einer Geschäftsstelle des STB in Saarbrücken in den Geschäftsräumen des Sporthauses JUNG. Geschäftsführer ist  Ludwig MINKE.

27.04. 3. Internationaler Wettkampf gegen Luxemburg in Völklingen endet mit einem Sieg der Luxemburger (272,00:260,80) 

Juni Eine Kunstturnriege des Saarlandes nimmt in  Den Haag am Niederländischen Turnfest teil und bestreitet gegen Holland einen Länderkampf.

Turnkunstländerkampf Portugal (195,75 Punkte) - Schweden (200,30 Punkte) - Saar (206,05 Punkte ) in Lissabon

Erwin MÜLLER toleriert die immer enger werdende Zusammenarbeit zwischen dem STB und dem DTB.

27./30.06. 3. Landesturnfest in Püttlingen.

19.07.-01.08. Das Saarland nimmt mit einer Mannschaft an den Olympischen Spielen in Helsinki teil. (Siehe besonderer Beitrag)

20.10. Bundesturntag in Neunkirchen: "Aufwärtsentwicklung in der Turnerei" - Diskussionen um die Anstellung eines hauptamtlichen Turnlehrers.

1953

11.04. Gerätewettkampf Saarland - Holland in Saarbrücken, Johannishof

Da Erwin MÜLLER dem STB als Politiker - mehr noch als Minister der Regierung Hoffmann - und nicht als traditionsbewusster Turner vorsteht, droht die Gemeinschaft an Unvereinbarkeiten zu zerbrechen.  Karl BURK übernimmt die Leitung des Ältestenrates im STB, der eigens zur Bewältigung einer schweren Krise innerhalb der Führung des STB gebildet wird. Er kann ersten Auflösungserscheinungen entgegensteuern.

03.05. Außerordentlicher Bundesturntag in St. Ingbert wählt Karl BURK - bis dahin Vorsitzender  eines Ehrenrates - einstimmig zum Bundesvorsitzenden, Änderungen der Satzung und Neuwahlen - Ordnung der Saarländischen Turnerjugend beschlossen  - Anwesend sind 87 Vereine mit 470 Delegierten. - Minister Erwin MÜLLER wird zum Präsidenten gewählt.

31.05.  Länderkampf Frankreich (538,5) - Luxemburg (533,4) - Hessen (519,9) - Saarland  (464,0)  in Luxemburg

Deutsches Turnfest in Hamburg
2.-9.08. 2 000 Saarturner fahren in bereits ausrangierten Waggons der Saarbahnen  nach Hamburg - Bundeskinderturnwart Erwin WEBER leitet die Gruppe (400 Jugendliche) der STJ im Zeltlager.  Die Saarländische Turnerjugend stiftet bei der Eröffnungsfeier am 15. August dem neuen Banner des Deutschen Turner-Bundes das erste Fahnenband mit der Aufschrift "In steter Treue".
Die Teilnahme der Saarländer löst daheim im politischen Lager und in der Presse eine heftige Kontroverse aus. Karl BURK führt die über 2000 Saarturner/innen im Festzug, aber nicht - wie 1923 - demonstrativ an der Spitze des Festzuges, sondern die Festdelegation ist in salomonischer Entscheidung zwischen den regionalen Landesturnverbänden und den Abordnungen der „Auslandsdeutschen“ platziert.

18.11. Bundesturntag in Malstatt - Der stellv. DTB-Bundesvorsitzende Franz Wilhelm BECK spricht zum Thema „Turnertum und Heimat“ - Verabschiedung der neuen Satzung und der neuen Turnordnung - Mitgliederbeiträge: Erwachsene 60 Frs.,  Jugendliche 30 Frs. und Kinder 10 Frs - Gründung der  Turnerhilfskasse - - Diskussion um Pflichtbezug der monatlich erscheinenden Turnzeitung (15 % der Mitglieder) beschlossen - Der STB zählt  30 000 Mitglieder.
 

1954-1955

1954

19.01. Konflikt: Der Vorstand des LSVS will unter dem Begriff „Turnen“ nur noch einen „Fachverband für Gerätturnen“ anerkennen und verneint als antiquiert eine „volkstümliche Turnbewegung“, die alle Leibesübungen umfasst. Besonders die Sparten Leichtathletik, Schwimmen, Fechten und Handball bestreiten dem Turnerbund das Recht, in ihren fachspezifischen Sportbereichen die beliebten „Volksturnwettkämpfe“ durchzuführen.

2.03. Die Saarturner im  Training  auf dem Weg zur Turn-Weltmeisterschaft Rom

Die Vorsitzende des Technischen Komitees des ITB, Frau Berte Villancher (Paris), kommt in das Saarland, um der dortigen "Nationalmannschaft" Ratschläge aus erster Hand zu geben für die Ausführungen der Pflichtübungen und die Wertungsbestimmungen.

09.05. Bundesturntag in Malstatt - 103 von 139 Turnvereinen sind durch Delegierte vertreten. Bundespressewart Jupp MADERT spricht über das „Pressewesen“. Er freut sich, dass die Turnzeitung jetzt in neuem Gewand und gutem Inhalt erscheinen kann. Kopfsteuer: Kinder 10 ffrs, Jugendliche 30 ffrs., Erwachsene 60 ffrs.

Ende Juni STB bei den 13. Kunstturnweltmeisterschaften in Rom: Anni Berg, Hannelore Georg, Helga Haas, Waltraud Harig, Susanne Hennrich, Käthe Herber, Meinhild Hierling, Ingeborg Hubig, Edith Klahold und Anneliese Martin (Turnerinnen) sowie Walter Müller und Alfred Wiedersporn (Turner) vertreten das Saarland. Mannschaftsbetreuer: Willy  Buegger. Die Turnerinnenriege kommt mit 357,64 Punkten an den Geräten und 59,60 Punkten in der Gemeinschaftsübung, insgesamt 407,24 Punkten, auf den 14. Rang. Die Weltmeisterschaften werden unter freiem Himmel auf einem Podium im Olympiastadion Rom ausgetragen.

Zurück  zum Deutschen Turner - Bund

1955

In den Monaten vor dem Abstimmungskampf artikulieren die Turner ihren Standpunkt zur Saarfrage.

24.04. Bundesturntag in  Malstatt - Vertreten sind 103 Vereine .
Präsident Erwin MÜLLER tritt zurück. - Das Amt des Präsidenten wird nicht mehr besetzt. Karl BURK leitet als 1. Vorsitzender den STB allein. - Oberturnwart Fritz ABEL: Bundesturnlehrer BUEGGER und Gymnastiklehrerin  Lore SPILLER sorgen für Ausbildung von Vorturnern bzw. -innen. Turnlehrer Alfred WIEDERSPORN schult in den Stützpunkten der Gaue den männlichen Nachwuchs .

15./17.07. 4. Landesturnfest in Völklingen zählte über 20 000 Besucher. Es wurde zu einem "Machtvollen Bekenntnis zum Deutschen Turnertum und zu deutschen Vaterland"

Länderkampf  Saarland - Niederlande

24./25. 07. Der DTB beschließt, kooperatives Mitglied im Deutschen Saarbund zu werden. 

23. Oktober Die Saarländer entscheiden sich in dem Referendum über ihre politische Zukunft eindeutig für eine Eingliederung in die Bundesrepublik Deutschland.  Mit der Abstimmung über das Europäische Statut und dem dadurch sichtbar gewordenen "Ja" zur Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik Deutschland ändert sich na¬türlich auch einiges zur Freude der Saarturner:

Zurück zum Deutschen Turner - Bund

8.11. "Der Vorstand des Saarländischen Turnerbundes hat in seiner Sitzung am 8. November 1955 einstimmig den Willen bekundet, möglichst bald wieder dem Deutschen Turnerbund als eigener Landesverband angeschlossen zu werden. Der Vorstand ermächtigt den Bundesvorsitzenden, die erforderlichen Verhandlungen mit den zuständigen Stellen zu führen. Sobald die juristischen Voraussetzungen gegeben sind, diesen Plan zu verwirklichen, wird er den entsprechenden Stellen des Saarländischen Turnerbundes zur Genehmigung vorgelegt."

1956-1957

1956

29. Januar 1956  Die Saarturner kehren in den Deutschen Turner-Bund zurück

Es war dem Bundesvorstand gelungen, zur feierlichen Wiederaufnahme in den DTB, den Großen Saal des Union-Theaters zu mieten. Lange  vor Beginn der Feierstunde war der Saal bis auf den letzten Platz besetzt. Es war ein Glück, dass einige Tage zuvor der Rundfunk sich entschlossen hatte, diese turngeschichtlich bedeutende Stunde zu übertragen Damit war es vielen Tausenden, die sonst in Saarbrücken vor dem überfüllten UT-Saal gestanden hätten, möglich, diesem großen Erleben beizuwohnen.
Pünktlich um  11.00 Uhr gab der Bundesoberturnwart Fritz Abel, der an diesem Tage sein 71. Lebensjahr vollendete, das Zeichen zum Beginn. Schwalbacher Fanfarenbläser, die auf der Empore Aufstellung genommen hatten, schmetterten ihre "Ruf-Fanfare" in den weiten Raum. Als darauf der Männergesangverein Liederkranz in vorbildlicher Weise das Lied "Brüder, reicht die Hand zum Bunde" vorgetragen, da be¬mächtigten sich die Anwesenden eine erwartungsvolle Stimmung. Nach herzlichen Begrüßungsworten an den Ministerpräsidenten Dr. Ney und die Vertreter der Regierung, die Gäste der Stadt Saarbrücken, die Ver¬treter der Sportverbände und den anwesenden Vorstand des Deutschen Turner-Bundes, der unter der Führung seines 1.Vorsitzenden Dr. Kolb bereits Tags zuvor zu einer wichtigen Tagung in Saarbrücken eingetroffen war, sowie an alle Turner und Turnerinnen, die aus dem Saargebiet herbeigeeilt waren, zwängten sich etwa zwanzig Jugend¬turner und -turnerinnen durch ein Heer von Vereinsfahnen und Gaubannern, um danach in guter Vortragsweise, Worte von Fr. L. Jahn und dem Turnphilosophen Max Schwarze zu verkünden." ... "Durch die Verkündung des Entschlusses vom vorhergehenden außerordentlichen Turntag, der nach Satzungsänderung den Anschluss an den DIB begehrte, hat unser 1. Vorsitzender mit seiner kurzen geschichtlichen Entwicklung der Saarturnerschaft alle Gefahren aufgezeigt, die den Turnertum in den letzten Jahrzehnten er¬wachsen waren. Treue zu Jahn und seinem Erbe, Treue zu Heimat und Vaterland haben den Turnern die Kraft gegeben, ihren weg, der den Gewalthabern nie recht war, weiterzugeben. Durch die Festmusik von Heinrich Konietzky, die ein Ringen um Deutschland motivierte, wuchs die Spannung der Anwesenden weiterhin. Was dann aber von dem 1. Vorsitzenden des DTB, Dr. Kolb, in feierlicher und würdiger Weise über das Turnertum gesagt wurde, war nicht nur Einkehr bei uns, das zu unaufhörlichem Tun aufforderte, sondern es war für alle bestimmt, denen ihr Vaterland und ihr deutsches Volk noch lieb und wert sind. Mit herzlichen Bruderworten vollzog er den Akt der Wiederaufnahme in den DTB, wonach den Saarturnern alle Rechte geblieben sind. Doch legte er ihnen die Verpflichtung auf, durch ihre freundschaftlichen Beziehungen mit den Nachbarstaaten weiterhin auch politisch für Deutschland und die Menschheit zu wirken. Mit großem Beifall kündeten alle Anwesenden ihre Zustimmung und Bereitschaft.
Wer aber geglaubt hatte, dass mit diesen Worten die Feierstunde bereits ihren Höhepunkt erreicht habe, der sah sich durch die Rede des Ministerpräsidenten doch getäuscht. Was er den Turnern an Lob spendete, an den großen Erfolg ihres Turnschaffens, wonach allein das Ergebnis vom 25. Oktober zustande gekommen sei, hat sie so anstrahlen lassen, dass sie in Zukunft auf diesem Gebiete noch mehr leisten müssen, um dieser Anerkennung würdig zu sein. Der Höhepunkt der würdig verlaufenden Feierstunde war erreicht. Spontan stimmten alle Zuschauer, die sich von den Plätzen erhoben hatten, das Deutschlandlied an.
Madert, Jupp:  Wir sind wieder in treuer Obhut des D'I'B in  Turnen an der Saar, Jg 7, Nr. 2
22.04. Bundesturntag in Saarbrücken-Malstatt : 354 Delegierte - 22 Turnvereine sind nicht vertreten - Einstimmige Annahme des Haushaltsplanes für 1956 mit einem Volumen von 2 Millionen Franken angenommen - Einmütig wird einer Erhöhung des Bundesbeitrages zugestimmt: Erwachsene 100 ffrs., Jugendliche 50 ffrs., Schüler 20 ffrs.

1957

05./06.01. Aus Anlass der Rückgliederung entsendet  der DTB eine Riege seiner besten Turner (Deutschland-Riege), die in zwei Großveranstaltungen in Saarbrücken und Neunkirchen vor ausverkauften Häusern ihr Können zeigten und begeistert gefeiert werden.

09.03. Der DTB-Hauptausschuss tagt in Saarbrücken: Eine besondere Geste für die jahrelange Treue zum DEUTSCHEN TURNERBUND wird den Saarländern 1957 zuteil: Sie erhalten die im Rahmen einer Feierstunde im Festsaal des Rathaus Saarbrücken die DTB-Treuefahne durch den stellvertretenden Vorsitzenden des DTB, Wilhelm Beck. Er würdigt dabei die Treue, die der STB nach dem zweiten Weltkrieg dem DTB und dem deutschen Vaterland gehalten habe.

12.05. Bundesturntag in Malstatt - Referat von Landesjugendwart Klaus WEITER
„Idealismus und Turnerjugend“ - Mehr als 400 Abgeordnete - Trauer um den
plötzlichen Tod der Frauenwartin Maria KUNZ -

1958-1960

1958

04.05. Landesturntag in Malstatt - Von 159 Vereinen haben 34 keine Abgeordneten entsandt -  Referat von Prof. Dr. Joseph GÖHLER „Spitzenleistung und Breitenarbeit im DTB“ - Bundesbeitrag: Erwachsene 150 Frs. -, Jugend 75.- Frs.,  Kinder 40 Frs. - Saar-Turnzeitung kostet wie bisher monatlich 40 Frs.

20.-27.07. 3 600 Saarturner fahren in drei Sonderzügen zum Deutschen Turnfest in München trotz Verteuerung durch die Frankenabwertung und der Verknappung der Reisedevisen. Den Saarländern wird eine besondere Ehre zuteil. Sie dürfen wie beim Deutschen Turnfest 1923 in München an der Spitze des Festzuges marschieren.

1959

14. 06. Die Saarturner beteiligen sich an einem Sternstaffellauf nach Frankfurt aus Anlass der Einweihung der Deutschen Turnschule. Auf einer Gesamtstrecke von 7 000 km laufen 44 215 Turnerinnen und Turner aus 1 788 Turnvereinen in 7 Haupt - und 14 Nebenstrecken.

B I L D: Der  stellv. Landesvorsitzende Willi Wack übergibt das Staffelholz mit der Grußbotschaft an die Saarstaffel.

17.-20.07.1959 5. Landesturnfest in St. Ingbert

Basketball wird als Turnspiel aufgenommen

1960

06. 03. 1. Jugendturntag des Saarländischen Turnerbundes nach der neuen Jugendordnung  in Wiebelskirchen: Thema: "Die Jugend im STB" - Reinhard FROEB überbringt die Grüße des erkrankten Bundesjugendwartes Dr. Harald EIMERMACHER. Wahlen: Klaus WEITER (Landesjugendwart), Helga FRANZ (Landesjugendwartin), Guido LEMIER (Landeskinderturnwart), Hermann-Josef GRUNDHÖFER (Landesjugendpressewart)

22.05.  Landesturntag in Malstatt - „Viele unnütze Diskussionen“ (Turnzeitung) - 410 Delegierte aus 109 Vereinen - Dank an verdiente Mitarbeiter: Sophie KIEFER (Landesjugendwartin), Hans LÜTTICKEN (Männerturnwart) und Franz JOST (Obmann Spielmannswesen) - 

Eine stattliche Schar Saarturnerinnen und -turner besuchen die "Hundert-Jahr-Feier des DTB in Coburg", die aus Anlass des 1. Deutschen Turntages und Turnfestes im Jahr 1860 stattfindet. Coburg ist ein Ruf an alle! Das Coburger Aktionsprogramm mit seinem Aufruf zum "Turnen für jedermann" bestimmt die kommende turnerische Arbeit auch an der Saar.

Herbst-Landesturntag in Malstatt:  Landesvorsitzender Karl BURK: „Gründen wir Hausfrauenabteilungen, schenken wir Frauen und Müttern einmal frohe Stunden in der Halle und der Vereinsfamilie, so werden sie es uns gewiss dadurch lohnen, dass auch ihre Kinder in unseren Reihen ein Zuhause finden...“

Auf Karl Burk folgt 1961 Karl Franz als Landesvorsitzender.

1961-1969

1961

30.04. Landesturntag in der Turnhalle des ATSV Saarbrücken - „Turnen für jedermann“ fand ein günstiges Echo (Turnzeitung) - 474 Delegierte - Annahme der neuen Satzung -
Der fast 80jährige Landesvorsitzende Karl BURK kandidiert nicht mehr - Er wird zum
Landes-Ehrenvorsitzenden ernannt - Karl FRANZ wird zu seinem Nachfolger gewählt.

1962

5.-8.08. 60 Mädchen und Jungen aus 18 Turnvereinen erleben im Zeltlager der Saarländischen Turnerjugend in Mettlach vierzehn unvergessliche Ferientage

Erstmals Deutsche Meisterschaften im Trampolinturnen in St. Ingbert ausgetragen.

1963

28.05. Landesturntag in Malstatt  - Diskussionen um den Pflichtbezug der Turnzeitung - Bundeskulturwart Dr. Rudolf TOLLES  wirbt für das Deutsche Turnfest 1963 in Essen

Sommer Deutsches Turnfest in Essen - 105 STB-Vereine nehmen am Vereinsturnen teil -
TURNFESTSIEGER: Karlheinz Meyer (TV Bous)

1964

18./19.07.1964 6. Landesturnfest in Saarlouis: "Glanzvoll wie der Julihimmel" wertet die Turnzeitung. "Ein Fest der Gemeinschaft" schreibt die "Saarbrücker Zeitung".
Glanzvoller Höhepunkt ist  Einweihung des neuen Landesbanners des STB durch den 82jährigen Ehrenvorsitzenden, Karl BURK.

Das Turnerheim am Herzogenhorn im Südschwarzwald ist fertig gestellt und benutzbar. Das Haus besitzt 2 Schlafräume, in denen 20 bis 22 Personen  Platz finden.

1965

In Neunkirchen werden die ersten Deutschen Synchronmeisterschaften und die 6. Deutschen Einzel- und Vereinsmeisterschaften im Trampolinturnen ausgetragen.

08.05.  Landesturntag in Malstatt - 109 Turnvereine mit rund 400 Delegierten vertreten - Grußworte von Ministerpräsident Dr. Franz-Josef RÖDER - Referat Bundeskinderturnwart Gustav HOFMANN „Staatsbürgerliche Pflichten und Aufgaben des Turnerbundes -

1966

Kunstturnländerkampf Saarland gegen Ostfrankreich in Brebach

1967

23. April Landesturntag in Brebach - „STB-Mitgliederzahl nähert sich der 50 000 - Gutbesuchte Arbeitstagungen am Vormittag - Vereinshilfe in der Diskussion“ -  Referat Bundesjugendwart Jürgen DIECKERT „Der moderne Turnverein“ - „Wirbel“ um  Antrag der Turnerjugend, der eine „Kommission zur Überprüfung der Organisation des STB“ fordert - Der Antrag der STJ wird mit 169:101 Stimmen angenommen.

14.-16.07.1967 7. Landesturnfest in St. Wendel: 4 000 Aktive nehmen an den Wettkämpfen teil. Zur "Demonstration unserer Gemeinschaft" (Turnzeitung) wird der Festzug mit über 6 000 Teilnehmern.

1968

April Die Saarländische Turnerjugend schreibt einen „Wanderpreis für erfolgreiche Jugendarbeit“ aus

Pfingsten Deutsches Turnfest in Berlin - „Ein unvergessliches Erlebnis für über 2 000 Saarturner“ - „Turnvater Jahn ohne Bart“ „Berlin war eine Reise wert“

1969

27.04. Landesturntag in Saarbrücken, ATSV-Halle, „20 Jahre Saarländischer Turnerbund“ - Feierstunde mit STB-Jugendchor - Festredner Bundeskulturwart Jürgen PALM „Braucht die Gesellschaft der 70er Jahre noch den Verein?“ und  Bundesjugendwart Karlheinz SCHWIERTZ  „Turnen und Sport im DTB“ - 467 Delegierte vertreten 125 der 200 Turnvereine - Diskussionen um Pflichtbezug der Turnzeitung - Empfehlungen für die Jugendarbeit in den Turnvereinen angenommen.

1970-1974

1970

01.05.  Deutscher Jugendturntag in Inzell: Hermann BAUERNFEIND (Völklingen) wird zum Bundesjugendwart gewählt - Klaus ALTPETER (Bischmisheim) wird als Beisitzer im Bundesjugendausschuss wiedergewählt .

07.07. Die Volleyballer lösen sich vom Saarländischen Turnerbund und gründen den Saarländischen Volleyball-Verband

14.11. Turnschau des STB vor 3 500 Zuschauer in der Saarlandhalle Saarbrücken „ein Volltreffer“ - Vielseitiges Programm - Spitzenkönner, Spiele und begabter Nachwuchs.

1971

25. 04. Landesturntag in Brebach - Kultusminister Werner SCHERER überbringt die Grüße der Landesregierung - 122 Vereine mit 470 Delegierte vertreten - Überarbeitete Fassung der Satzung angenommen - Schwierige Wahlgänge - Anfechtung einer Wahl - Da der Landesturntag durch Weggang vieler Delegierter nicht mehr beschlussfähig wird, soll ein außerordentlicher Landesturntag einberufen werden.

2.-4.07.1971 8. Landesturnfest in Homburg: „Schönstes Nachkriegs-Turnfest der Saarländer" -     (Deutsche Turnzeitung) „Begeisternde Festtage in Homburg“ (Saarländische Turnzeitung")

1972

18.01. Helmut THURNES wird neuer Landesgeschäftsführer

25.02. Landesgeschäftsführer Hermann BASTIAN wird nach 12jähriger Tätigkeit verabschiedet

27.03. Deutsche Einzelmeisterschaften im Trampolinturnen in der Saarlandhalle

25.11. Außerordentlicher Landesturntag in Brebach - Themen: Vereinshilfe, Turnerhilfskasse, Beitragserhöhung, Deutsches Turnfest Stuttgart 1973 - Information über das geplante Turnerheim in Züsch.


1973

Alfred Dahm wird Landesvorsitzender

17.04. Landesturntag in Neunkirchen: Kultusminister Werner SCHERER spricht Grußworte - Dank an den scheidenden Landesvorsitzenden Karl FRANZ, der zum Ehrenmitglied gewählt wird. Alfred Dahm wird neuer Landesvorsitzender

"Grünes Licht" für die Errichtung eines Turner- und Lehrgangsheimes in Züsch bei Hermeskeil.

14. - 17.06. DEUTSCHES TURNFEST IN STUTTGART - 2 200 Saarländer nehmen teil

3.10. Bauauftrag für Turnerheim in Züsch erteilt - Das Gebäude soll in Fertigbauweise errichtet werden und rund 500 000 DM kosten.  Bezeichnung: Jugend-, Schulungs- und Freizeitheim Züsch

1974

1.03. Gründung der TG Saar: Die Spitzenkräfte der Turnvereine Bous, Griesborn, Schwarzenholz und Lebach turnen künftig in einer Mannschaft in der Regionalliga.

6.04.  Kunstturn-Länderkampf Deutschland - Frankreich (Junioren) in Bous

Mai    Bau des Turnerheimes in Braunshausen nach kurzfristiger Umplanung des Standortes beschlossen (ursprünglich in Züsch)

1.06. (Pfingstsamstag) Grundsteinlegung für das Turnerheim in Braunshausen

5.10. Saarlandhalle: 25 Jahre Saarländischer Turnerbund - 2 000 Besucher sehen eine gelungene Jubiläumsveranstaltung. Ministerpräsident Dr. Franz-Josef RÖDER dankt dem STB: "Die Turnvereine haben in der Jugend unseres Landes die Tugenden lebendig gehalten, ohne die eine Gemeinschaft und ein Volks nicht bestehen können!" DTB-Vorsitzender Erich GÖTZE appelliert an das "Geburtstagskind", den "Blick nach vorne zu richten und die künftige Arbeit gegenwartsnah zu gestalten".

1975-1979

1975

26.04. Landesturntag in Brebach. Rudolf HAGELSTANGE hält ein bemerkenswertes, aber leider wenig beachtetes Referat.

Willi WACK, der als stellv. Landesvorsitzender nicht mehr kandidiert, wird zum Ehrenmitglied ernannt

22.06. Einweihung des Turner- und Jugendheimes in Braunshausen: "Wunsch der Saarturner wurde wahr: Eigenes Jugendheim im eigenen Land" (Saarbrücker Zeitung)

29.-31.08.1975 9. Landesturnfest in Völklingen: "Der STB feierte ein junges Turnfest, ein Fest der Jugend und der Freude." - "Der Bart ist ab." meinte die Turnzeitung.

 6.12. TG Saar qualifiziert sich in Bous für die Bundesliga im Kunstturnen. In der Mannschaft turnen Benno Gross, Hans Alger, Peter Mathieu, Herbert Nalbach, Yves Bourger, Siegfried Kunzler, Alfred Lefebre und Dieter Bund.

1976

27.03. Außerordentlicher Landesturntag in Bischmisheim: "Harte Diskussionen und freundliche Einladung (zum Pfälzer Lande¬sturnfest)" - Erschreckend die geringe Teilnahme der Vereine: 142 "glänzen" durch Abwesenheit - Satzungsänderungen mit "Zündstoff". - Künftig gehören Turnwart, Sportwart und Spielwart neben dem Landesoberturnwart zum Hauptausschuss

1977

30.04. Landesturntag in Völklingen: "80 000 Mitglieder in 260 Vereinen" - Turner kritisieren feh¬lende Chancengleichheit - Edmund BÜRTIN wird zum Ehrenmitglied ernannt.

24./25.09. Deutsche Volleyball-Meisterschaften in St. Ingbert

Gründung der ersten Coronar-Abteilung im TV Völklingen

1978

DEUTSCHES TURNFEST in Hannover: Erstmals wird der im STB (Kurt Marschollek) begründete Turnvereins-Mannschaftskampf ausgeschrieben. Er findet beim Deutschen Turnfest einen guten Anklang, zeigt er doch die Vielseitigkeit des Turnens auf.

1979

5.05. Landesturntag in Saarbrücken: "Auftakt für das Landesturnfest": Kultusminister Werner SCHERER wird mit der WALTER-KOLB-PLAKETTE ausgezeichnet. Auch Ministerpräsident Dr. Franz-Josef RÖDER erweist den Turnern seine Referenz. "Seltene Einmütigkeit - Keine Wortmeldung zu den Berichten"

29.06.-1.07. 10. Landesturnfest in Schwalbach „Motto „Kommt, macht alle mit!“ Das Turnfest wird überschattet vom plötzlichen Tod des Schirmherrn, Ministerpräsident Dr. Franz- Josef RÖDER.
 
16./17.11. Länderkampf im Kunstturnen der Frauen in Ottweiler: Bundesrepublik Deutschland - Volksrepublik China 180,55: 185,90

1980-1985

1980

08./09.03. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ringtennis in Saarbrücken

07.06. DEUTSCHER TURNTAG in SAARBRÜCKEN: Landesvorsitzender Alfred DAHM (Wehrden) und Landesoberturnwart Willi KALKOFFEN (Brebach) werden mit der Ehrenurkunde des Deut¬schen Turner-Bundes ausgezeichnet. Der ehemalige Bundeskinder¬turnwart Klaus Altpeter (Bischmisheim) erhält die Jahn-Plakette des DTB

Mai Albert HASCHAR wird EUROPAMEISTER im Pferdsprung

Mai Der STB verleiht erstmals die neugeschaffenen STB-Ehrennadeln in Silber und Gold

Die Deutschen Kunstturnmeisterschaften in Sindelfingen enden mit einem großartigen Triumph der Saarturner: Von 14 Titeln gehen nicht weniger als 9 Deutsche Meister und Deutsche Jugendmeister an den Saarländischen Turnerbund.

1981

4.04. Die TG Saar wird in Völklingen vor dem FC Bayern München Deutscher Mannschaftsmeister im Kunstturnen.

16.05. Landesturntag in St. Arnual - 420 Delegierte aus 134 Vereinen: "Einstimmige Wahlen für den Hauptausschuss"

1982

TG Saar wird in München zum 2. Male  Deutscher Mannschaftsmeister im Kunsttur¬nen

16./17.10. Internationaler DTB-Pokal in Völklingen - 19 Nationen nehmen  - Jubel um USA - Riege Albert Haschar siegt beim Pferdsprung


 9.-11.07. 11. Landesturnfest in Neunkirchen - "Das Sonnenfest im Wagwiesental" (Turnen an der Saar) SCHIRMHERR: Ministerpräsident Werner ZEYER - 6 500 Teilnehmer - Imposantes Vereinsturnen - Der Turnvereins - Mannschaftskampf wird als "Wettkampf der Zu¬kunft" bezeichnet

1983

26./27.03. Deutsche Prellball-Meisterschaften in St. Arnual

 4.06. Landesturntag in Brebach: Bundespressewart Wolfgang HERDER: "Großer Verband mit breitgefä¬chertem Angebot". 125 Vereine sind vertreten. Gesamtstimmenzahl: 354 Stimmen. Der bisherige Landeskulturwart Klaus WEITER wird Ehrenmitglied

26.06.-3.07. DEUTSCHES TURNFEST in FRANKFURT
Bundeskanzler KOHL: "Das Deutsche Turnfest in eine Demonstration der Freude."

1984

Benno Groß (TV Lebach) nimmt an den Olympischen Spielen in Los Angeles teil und erringt am Pauschpferd den 7. Rang

 9./11.11. Deutsche Meisterschaften im Kunstturnen in Bous

"Gymnastik und Tanz": 1. Landesveranstaltung für Gruppen in St. Ingbert

1985

11.05. Landesturntag in Brebach: "Landesturntag - richtungweisend" - Grußworte des neuen Kultus¬ministers, Dr. Dieter BREITENBACH. Referat des Landeskulturwartes Hermann BAUERNFEIND: "Turnen ist vielseitig - Breiten-, Freizeit- und Leistungssport"

02.06. Albert HASCHAR erringt bei den Europameisterschaften der Kunstturner in Oslo die Bronzemedaille

Erstmals FITMALZ-Pokalturnen zur Förderung des Kunstturn - Nachwuchses.

1986-1989

1986

6.-8.06. 12. Landesturnfest in Homburg - "Ein Fest der Freude" (Turnen an der Saar)
12 000 Teilnehmer beim Festnachmittag im Waldstadion

11./12.10. Deutsche Meisterschaften im Orientierungslauf in Düppenweiler

Zehn Jahre Sonderturnen im STB

1987

31.05.-7.06. DEUTSCHES TURNFEST BERLIN  - 3 710 Saarturner fahren nach Berlin, finden in Zehlendorf eine gastliche Aufnahme.

27.06. Landesturntag in Brebach: Bundesoberturnwart Dr. Hartmann verabschiedet Willi KALKOFFEN nach 25jähriger Tätigkeit als Landesoberturnwart. Der Landesturn¬tag ernennt ihn zum Ehrenoberturnwart. Sein Nachfolger wird Karl STEINMETZ

 7.11. Deutsche Mannschafts-Meisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik in Saarlouis

1988

 6.03. Erstmals GOLDBLUME - Pokalturnen im Gerätturnen der Mädchen in Homburg-Erbach mit 1 200 Teilnehmerinnen - 1. Pokalsieger: TV Pflugscheid-Hixberg

Juni In Braunshausen werden 10 Zelthäuser erstellt

14.-17.07. "15. Bundestreffen der Älteren in Saarbrücken-Brebach war ein Erlebnis" Rund 3 000 Teilnehmer aus allen Landesturnverbänden sind begeistert von der Organisation des TV Brebach und dem har¬monischen Verlauf

Der STB-Vorstand beschließt eine "Stiftung zur Förderung wissen¬schaftlicher Arbeiten" mit turnerischen Themen.

Dezember Deutsche Schüler- und Jugendmeisterschaften im Kunstturnen in Bous - 5 Meistertitel für den saarländischen Kunstturn - Nach¬wuchs

Die Mitgliederzahl des  STB überschreitet die 100 000

1989  

"40 Jahre Saarländischer Turnerbund"

3.06. "Einmütigkeit beim Landesturntag in Saarbrücken" - Referat von Landeskulturwart Hermann Bauernfeind "40 Jahre Saarländi¬scher Turnerbund" - Heinrich BLÄUTE (langjähriger Kassenwart) und Karl WAGNER (langjährig Vorsitzender des Turngaues Pfalz) werden Ehrenmitglie¬der. Mit 349 Delegierten aus 122 Turnvereinen ist der Turntag nur mä¬ßig besucht.

Bild: 40 Jahre Saarländischer Turnerbund: Festveranstaltung beim Landesturntag 1989 (tz Juni 1989)

23.-25.06. "13. Landesturnfest in Saarbrücken - ein großes Fest" (Turnen an der Saar)
Rund 10 000 aktiv dabei - Probleme wegen des Relegationsspieles des 1.FC Saarbrücken. Schirmherr Ministerpräsident Oskar LAFONTAINE

1990-1995

1990

Deutsches Turnfest in Bochum - 2 600 Teilnehmer aus 130 Turnvereinen des STB sind dabei

Pfingsten In Altenwald-Schnappach findet der 4. bundesoffene Wettkampf im Turnvereins-Mannschaftskampf statt. Bundessieger wird der TV Bous

8./9.12. Grauerholz-Tanzspiel-Festival in Dillingen 10 Jahre Tanzspielwerkstatt des Saarländischen Turnerbundes

Bild.: 10 Jahre Tanzpielwerkstatt des Saarländischen Turnerbundes (tz Januar 1991)

1991

21.09. Landesturntag in Brebach - Von 341 Turnvereinen sind 116 vertreten, von 1 025 möglichen Delegierten sind 352 anwesend - Grußworte der Ministerin für Bildung und Sport, Marianne GRANZ.

1992

Heinrich LESSEL gestaltet die 400. Ausgabe von "Turnen an der Saar"

1993

5.03. "Neue Turn- und Sporthalle in Braunshausen" - Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Gemeinde Nonnweiler und dem STB 

21.03. 19. Landesjugendturntag in Schwarzenbach: Es sind 60 Delegierte, davon 25 Vereinsdelegierte anwesend.

14.05. Grundsteinlegung der neuen Turn- und Sporthalle in Braunshausen in Anwesenheit von Bildungsministerin Marianne GRANZ


"Reibungsloser Wachwechsel im STB"
Dr. Kurt BOHR wird Nachfolger von ALfred DAHM als Präsident des Saarländischen Turnerbundes.

15.05. Ordentlicher Turntag in Saarbrücken - 401 Delegierte aus derzeit 352 Vereinen und Abteilungen - "Reibungsloser Wachwechsel im STB - Dr. Kurt BOHR wird zum Präsidenten gewählt - Der bisherige Präsident Alfred DAHM wird einstimmig zum Eh¬renvorsitzenden gewählt - Satzungsänderungen wurden gebilligt - Verkleinerung der Delegiertenzahl - Künftig sieben Vizeprä¬sidenten nach dem  Ressortprinzip.

18.-20. Juni 14. Landesturnfest in Dillingen - "Sonne, Leistung und Gemeinschaft - Ein Turnfest, das Maßstäbe setzte" - Schirmherr: Ministerpräsident Oskar LAFONTAINE
Das gesamte DTB-Präsidium gibt dem Turnfest die Ehre. Den Festnachmittag gestalten rund 4 000 Teil¬nehmer, davon allein 1 600 Kinder - Rund   6 000 Teilnehmer beim Festzug

In der Generalversammlung des Landessportverbandes wird Dr. Kurt BOHR in das LSVS - Präsidium berufen. Das bisherige Präsidiums¬mitglied Alfred DAHM wird zum Ehrenmitglied des Landessportverbandes ernannt.

1. 08. Hans Josef MATHIS wird Geschäftsführer beim Saarländi¬schen Turnerbund. Er löst Helmut THURNES ab, der seit 1972 diese Funktion erfolgreich und engagiert ausgefüllt hatte.

29. 10. Richtfest an der Turn- und Sporthalle am Turnerheim Braunshausen. Die Halle hat die Größe 25 x 45 m. Die Bausumme von 4 Millionen bringen auf: STB, Gemeinde Nonnweiler, Sportplanungs¬kommission, Sporttoto und Ministerium für Bildung und Sport. Dr. Kurt BOHR: "Das ist ein Tag der Freude." Sein Danke gilt insbesondere dem STB-Ehrenpräsidenten Alfred DAHM, der seit Fer¬tigstellung des Turnerheimes mit Eifer und Beharrlichkeit den Plan der Errichtung einer Turn- und Sporthalle verfolgt habe.

1994

15.-22.05. Deutsches Turnfest in Hamburg - 3 400 Saarturner fahren in drei Sonderzügen nach Hamburg. "Für die Saarturner war Hamburg eine Reise wert" (SZ)

28. Mai Offizielle Eröffnung der Sport- und Spielhalle Braunshausen

August "Turnen an der Saar" erscheint mit neuem Layout. Künftig wird ein Redaktionsteam sechsmal im Jahr die Turnzeitung herausgeben. In der ersten Ausgabe würdigt STB-Präsident Dr. Kurt BOHR die Verdienste des bisherigen Schriftleiters Heinrich LESSEL, der auch künftig im Team mitarbeiten wird.

 4. September "Tag der offenen Tür" in der Sport- und Spielhalle Braunshausen. Zahlreiche Besucher sind begeistert von der neuen Anlage, nehmen an einem abwechslungsreichen Programm teil. STB-Präsident Dr. Kurt BOHR übergibt in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste die "ALFRED-DAHMSTUBE" ihrer Bestimmung.

1995

13.05. Landesturntag in der ATSV-Halle Saarbrücken -

01.06. Im Bereich des Freizeit- und Gesundheitssportes wird mit Erik BRILL erstmals ein Vereinsberater berufen

01.09 Kooperations-Vertrag des Saarländischen Turnerbundes mit dem Verband der Volkshochschulen des Saarlandes. 

1996-1998

1996

20.04. Forum der Deutschen Turnerjugend „Kinder in Bewegung - Vom Kinderturnen zum Sport für Jugendliche“ in Saarbrücken

11.07. Die Zusammenarbeit mit der Nationalen Sportschule Luxemburg in der ÜbungsleiterInnen-Ausbildung, 2. Lizenzstufe Präventiv- und Rehabilitationssport mit Älteren hat sich konkretisiert. Die Terminplanung in Luxemburg und im Saarland ist abgeschlossen.

Pfingsten Die Veranstaltung „Europa bewegt sich“, an deren Mitgestaltung der STB, Bereich „Turnen der Älteren“ wesentlich beteiligt ist, wird zu einem großen Publikumserfolg.

12.09. Partnerschaftsvereinbarung zwischen STB und der Fédération Francaise d’Education  Physique de Gymnastique Volontaire (FFEPGV) unterzeichnet

28./29.09. DTB-Pokal für Völkerball in Eppelborn mit 15 Völkerballmannschaften aus 5 Landesturnverbänden. Pokalsieger: Lüner SV (Nordrhein-Westfalen)

10.11. Symposium „Kinder und Leistungssport“ in Saarbrücken

18.11. Kooperationsvereinbarung zwischen STB und der Nationalen Sportschule ENEPS Luxemburg auf Schloss Berg unterzeichnet

November 1996 - März 1997 Gemeinsame Lizenzausbildung im Bereich Turnen für Ältere (2. Lizenzstufe „Gesundheitssport mit Älteren“) Saarländischer Turnerbund, Ecole Nationale de l’Education Physique et des Sports (ENEPS) sowie der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien und Luxemburg

19.12.  Der STB-Hauptausschuss beschließt auf Antrag des Landeskulturausschusses,  einen Umweltbeauftragten zu bestellen

1997

20.02. STB - Bildungswerk "Linie 1"  auf Beschluss des Hauptausschusses gegründet - Karsten KREIS wird Geschäftsführer  des STB - Bildungswerkes.

26.04. Landesturntag in Völklingen: Die Vertreter der 364 saarländischen Turnvereine, der vier Turngaue und der Saarländischen Turnerjugend stimmen im parlamentarischen Teil des Landesturntages stimmen die Delegierten der überarbeitete STB-Satzung nach konstruktiver Diskussion mehrheitlich zu.

 7./8.06. Deutsche Meisterschaft in der Rhythmischen Sportgymnastik in St. Wendel

10.-13. Juli 1997 15. Landesturnfest in Neunkirchen

September  Bei den 33. Weltmeisterschaften im Kunstturnen in Lausanne wird Sergej CHARKOV vom TV Dillingen 4. am Barren

Dezember Die TG Saar erreicht in der 2. Bundesliga-Nord den 1. Platz und steigt nach gewonnenem Aufstiegskampf in die 1. Bundesliga auf.

1998

26.03. Sergej CHARKOV (TV Dillingen) gewinnt mit der Deutschen Nationalmannschaft die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften

Pfingsten 30. Deutsches Turnfest in München. Motto: "Wir waren dabei" - "Ein Turnfest der Lebensfreude" - Über 110000 waren dabei -

28.06. Erstmals veranstaltet die LINIE 1 unter reger Beteiligung einen sechsstündigen Aerobic-Marathon in Braunshausen.

15.09. STB-Präsident Dr. Kurt BOHR und Günter SIMON, Präsident des Landesverbandes für Gardetanz (LGS), unterzeichnen einen Kooperationsvertrag zwischen beiden Verbänden. Zehn Vereine des LGS werden damit Mitglied des STB.

19.09. Am 1. Großen Deutschlandpokal des DTB in Coburg beteiligt sich der STB mit einer Leichtathletik- und Schwimmerauswahl. In den Altersklassen 13-14, 15-16 und 17-18 sowie bei den Männern und Frauen erreichten die Leichtathleten , im Schwimmfünfkampf die Schwimmer je den fünften Rang.

04.10. Am 4. Salto-Cup im Sportzentrum Homburg-Erbach  nehmen 700 Nachwuchsturnerinnen teil.

5. 12.1998 Die TG Saar bleibt erstklassig: Mit einem Sieg beim OSC Potsdam sicherte sich die TG Saar den Verbleib in der 1. Bundesliga. Bester Einzelturner war einmal mehr Sergej Charkov mit 54,25 Punkten.

Kontakt

Geschäftsstelle
Saarländischer Turnerbund e.V.
Hermann-Neuberger-
Sportschule 4
66123 Saarbrücken

Tel. (0681) 3879 - 226
Fax (0681) 3879 - 230

E-Mail:
info(at)saarlaendischer-turnerbund.de

Buchtipp

Tradition und Wandel:
50 Jahre Saarländischer Turnerbund
1999. Broschüre, 128 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen.

Tradition und Wandel:
Fahnen im Saarländischen Turnerbund
2001, Broschüre, 124 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen.